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FREIWILLIGE FEUERWEHR BEGEISTER FERIENKINDER

Freiwillige Feuerwehr begeistert Ferienkinder

Vorneweg Tim Rosek, Oberfeuerwehrmann, hatte einen Trupp von vier Männern und zwei Frauen zusammengetrommelt, die drei Erlebnisstationen ideenreich präsentierten. So zum Beispiel durften die Jungen und Mädchen die normale Schutzausrüstung, bestehend aus Jacke, Hose, Helm, Stiefel und Handschuhe, anprobieren. Den Umgang mit der erweiterten Ausstattung, wie beispielsweise dem Pressluftatemgerät, demonstrierten die Männer am eigenen Körper, denn hier müssen im Notfall ca. zwanzig Kilo Gewicht gestemmt werden.

Außerdem erfuhren die aufmerksamen Gäste, dass jeder Feuerwehrmann oder -Frau viele Schulungen durchlaufen muss, um aktiv zum Einsatz zu kommen und das alles ehrenamtlich. Die Bewunderung der Kinder für die Alltagshelden war ihnen deutlich anzusehen. Max Kubbat, Unterbrandmeister, seit dreiundzwanzig Jahren dabei, erkundete mit der Kinderschar das Feuerwehrfahrzeug ERZ 21 HLF 20, welches mit dieser Bezeichnung als Hilfeleistungslöschfahrzeug deklariert ist. Die unterschiedlichen Strahlrohre, die je nach Gefahrenlage zum Einsatz kommen, machten den Kindern deutlich, dass die vielfältige Gerätschaft zur technischen Hilfeleistung unverzichtbar ist, um Leben zu retten.

Jessica Schindler, vierundzwanzig Jahre, Rettungsassistentin des Kreises Heinberg, Hauptwache Erkelenz, vermittelte den Kindern gemeinsam mit ihrer Kollegin, was zu tun ist, wenn die Hilfesuchenden geborgen wurden. So durften die Ferienkinder auf der mobilen Rettungstrage Probeliegen oder den Rollstuhl ausprobieren, den man als Stryker bezeichnet und mit dem man sogar problemlos Treppen abwärts befahren kann. Blutdruckmessung, Pulsfühlen und ein EKG standen auch auf dem Programm.

Bevor es wieder ins Jugendheim ging, beköstigte Lukas Mühlig, Oberfeuerwehrmann, alle mit gegrillten Würstchen und Mais. Bei vierzig Grad Hitze im Schatten wohl eine brenzlige Sache, aber wer sonst als ein Firefighter kann diesen Temperaturen trotzen?

Zum Abschluss gab es noch einen simulierten Einsatz, der fast wie echt aussah, mit Baulicht und Löschaktion. Eine Wasserschlacht rundete das Programm ab und so mancher landete mit voller Montur im kühlen Nass. Mona Bobrow und ihre bunte Schar bedankten sich mit einem selbst gebastelten Bilderbuch und einer riesengroßen Applausrakete, die bestimmt bis nach Erkelenz auf der Hauptwache zu hören war.




CIRKEL Ev. Kinder- und Jugendzentrum Gerderath